Fuchsia OS – Nachfolger von Android

Jedes Jahr erscheint von Google eine neue Version von Android. Aktuell ist (im Februar 2018) die Version 8.1, genannt Android Oreo. Nach Kitkat, Lollipop, Marshmallow und Nougat logisch, daß die nächste Android-Version mit dem Buchstaben O beginnt. Bis zur Version Z sind also noch 11 Jahre Zeit.

Android Z wird vermutlich nie auf den Markt kommen, da Google bereits am Nachfolger von Android arbeitet. Genaugenommen an dem Open Source-Projekt Fuchsia OS, es ist die Zusammenführung von Chrome OS mit Android.

Google Pixelbook

Der  Nachteil an Android ist einerseits die Kurzlebigkeit und andererseits Java als Programmiersprache. Wer will heute noch in Java programmieren?

Die Handyhersteller liefern Android-Updates nur mehr für die neuesten Modelle aus, ältere Modelle fallen durch den Rost. Dies ist in Zeiten von BlueBorne (Bluetooth-Sicherheitslücke) ein großes Problem, weil manche Geräte mit einem Schlag wertlos geworden sind. Nur weil der Handyhersteller kein Android-Update mehr liefert, muß man jetzt auf die Bluetooth-Freisprecheinrichtung im Auto verzichten? Das darf nicht sein!

Intel NUC

Fuchsia OS soll angeblich ausschließlich in einer einheitlichen Version von Google an die Hardware-Hersteller lizensiert werden. Dies würde die heutigen Update-Probleme mit einem Schlag lösen. Das neue Betriebssystem ist darauf ausgelegt, auf möglichst vielen Geräten zu laufen – auf dem PC, Smartphone, Tablett oder IoT-Devices.

Fuchsia basiert nicht mehr auf dem Linux-Kernel wie Android und Chrome OS, sondern auf dem Zircon-Kernel, einer Eigenentwicklung von Google. Als Programmiersprache fungiert Swift, eine quelloffene, von Apple entwickelte Sprache.

Acer Switch Alpha 12

Fuchsia OS läuft bereits auf dem Notebook Acer Switch  Alpha 12, dem Mini-PC Intel NUC und neuerdings auf dem Pixelbook von Google.

Allerdings ist Fuchsia noch sehr Beta. Es wird wohl noch eine Weile dauern, bis das Betriebssystem ausgereift ist.